1997
Einige Frauen finden sich zu einer Aktion unter dem Motto „Lausitzer Handwerkerinnenhof“
zusammen, die ihren Sitz im Bulnheimschen Hof haben soll.
Unter dem Motto „natürlich …natürlich“ werden folgende Aktivitäten geplant:
Herstellung textiler Produkte: Spinnen, Weben, Färben und Verarbeiten.
Seminare für Nähen, Kochen, Malen und Töpfern anbieten
Verkauf von Produkten aus ökologischem Anbau, Produkte aus der Region und aus Eigenerzeugung.
Kaffeestube / Bücherstube
Bewirtschaftung des Gebäudes mit Veranstaltungsangeboten und Ausstellungen.
Frauenwerkstätten und Wiedereingliederungsmöglichkeiten in den ersten Arbeitsmarkt.
Es erfolgte die Erarbeitung einer Konzeption und einer Satzung.

2002
Vereinsgründung
Beginn der Bauarbeiten durch die Stadt Seifhennersdorf am Haus Bulnheim.

2003
Der Verein erklärt seine Bereitschaft zur Bewirtschaftung des Gebäudes und legt der Stadt einen entsprechenden Antrag vor. Der Stadtrat stimmt dem Antrag zu und erklärt, dass die Stadtverwaltung einen entsprechenden Nutzungsvertrag mit dem Verein aushandeln soll. Trotz eines Gesprächs am 18.02.2003 kam es zu keinem Vertragsabschluss. Das Konzept des Vereins sei nicht schlüssig.
Inzwischen kam es zu Problemen zwischen dem Vorstand und dem Verein mit dem Ergebnis, dass der Vorstand seine Tätigkeit einstellte und aus dem Verein austrat.
Eine einjährige Pause war die Folge.

2004
… wird die Arbeit wieder aufgenommen. Ein neuer Vorstand wird gewählt und Jürgen Cieslak übernimmt den Vorsitz. Neue Schwerpunkte werden festgelegt. Z.B. Beteiligung des Vereins mit einem offenen Haus an den Naturmärkten der Stadt, Sommerfilmtage, Tanz auf der Tenne (später „Tanz unter der Linde“), Puppenbühne für Kinder und eine Bücherstube.

2005
… findet erstmalig der Tag des offenen Umgebindehauses statt. Der Verein beteiligt sich.
„Ultimo“, eine monatlich stattfindende Kulturreihe, entsteht. Sie wird im Wesentlichen getragen von Frau Kemter und Herrn Cella, zwei Mitarbeiter, die über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen eingestellt werden konnten.
Erste große und interessante Ausstellungen werden initiiert.

2006
Es gibt noch immer keine Vereinbarung zur Nutzung des Hauses zwischen der Stadt und dem Verein. Ein erneutes Gespräch bleibt ohne Ergebnisse.
Inzwischen ist der Verein an einer Betreibung des gesamten Anwesens nicht mehr interessiert.

2007
Die kulturelle Tätigkeit weitet sich weiter aus. Eine große Bereicherung erfährt die Arbeit durch  die Einstellung des Grafikers Peter Israel, der befristet eine geförderte Arbeitsstelle im Verein erhält. Die Öffentlichkeitsarbeit und die Erarbeitung einer Ausstellung sind seine Hauptaufgabe.
Ein neuer Vorstand  wird gewählt.
Monatlich wird nun für ein Jahr ein Frauenfrühstück angeboten. Die Leitung liegt in den Händen von Annelore Wendler.
Die Baumaßnahmen am Haus werden beendet.

2009
Ein Nutzungsvertrag zwischen der Stadt und dem Verein liegt vor.

2010
Die Sommerferienwochen für Kinder finden erstmalig statt und stehen unter der Leitung von Andrea Urban und Katharina Cieslak.

2012
Eine Ausstellung „August der Starke und Gräfin Cosel auf Landpartie“ durch die Arbeitsgruppe Textilland Oberlausitz ist für ein Jahr im Haus und wird vom Verein unterstützt. Mehrere Veranstaltungen werden in diesem Zusammenhang durchgeführt.

2014
Der Verein bemüht sich u. a. um die Pflege des Hauses. Er investiert in Bücherregale für die Bücherstube, kauft und restauriert eine alte Truhe, kauft einen historischen Bauernschrank, der nun auf dem Saale steht, und manches mehr.

2015
Erneute Vorstandswahl.
Der Kräutergarten wird angelegt.
Im Haus wird ein Mikroskopikum durch Herrn Dr. Braun installiert. Es stellt eine Bereicherung für das Haus und unseren Verein dar.

2016
Eine Schreibwerkstatt für Kinder gründet sich unter der Leitung einer Lehrerin der Oberschule.
Eine Homepage wird erstellt.

2017
Wir starten im Februar mit dem 1. Lesecafé.
Treff, jeden 2. Dienstag im Monat ab 15 Uhr in der Blockstube bei Kaffee und selber gebackenem Kuchen.